Vortrag "Spiel-Lernspiel-Gamification". Wichtiges Hintergrundwissen für einen spielerischen Musikschulunterricht.

2024-03-23

Samstag, 23.03.2024, 16-18h

Vortrag "Spiel-Lernspiel-Gamification". Wichtiges Hintergrundwissen für einen spielerischen Musikschulunterricht.

Musikunterricht soll Spaß machen und zum Musizieren, Komponieren und Musikhören motivieren. Schon seit Jahrzehnten beschäftigen sich Musikpädagogen deshalb mit dem Thema Spiel. Mit den neuen Möglichkeiten, die die Digitalisierung mit sich bringt, ist das Thema aktueller denn je. Im Zeitalter digitaler (Spiel-)medien haben sich die Ansprüche der SchülerInnen verändert und es ist eine der zentralen Herausforderungen des modernen Unterrichtens, darauf eine Antwort zu finden.  

Dieser Vortrag arbeitet dem idealtypischen Ziel zu, dass ich als Musiklehrkraft einen reflektierten und souveränen Umgang mit spiel(-erischen) Methoden finde. Ich starte bei den drei im Titel erwähnten Grundbegriffen und gehe dann zügig auf praktische Fragestellungen ein: Wie kann ich Motivations-Potenziale des Spiels nutzbar machen für bestimmte Lernziele (Stichwort Game Design)? Wie effektiv können oder müssen Lernspiele sein bzw. liegt nicht auch im Spaßfaktor des Lernspiels ein intrinsischer Wert? Wie beeinflussen spielerische Unterrichtsmethoden die Unterrichtsplanung? Der souveräne Einsatz von Spielen bzw. spielerischen Elementen ist ein anspruchsvolles Ziel, an dem ich als Lehrkraft wachsen kann. Dieser Weg führt über Praxiserfahrung, aber auch über Reflexion, um praktische Irrwege zu korrigieren und neue didaktische (Spiel-)welten zu entdecken. Für den zweiten Aspekt soll mein Vortrag hilfreiche Impulse geben.

Ort: Maria Leo Konzertsaal, Haus am Kleistpark

Montag
2017-02-13
17:30 

Bläserensembles von G. Bultmann und T. Trommer

 
Freitag
2017-02-17
18:00 
Schülervorspiel der Celloklasse von Andreas Vetter
 
Samstag
2017-02-18
09:30–13:00 

Workshop: Improvisation in verschiedenen Epochenstilen


In diesem Workshop wird der freie, improvisatorische Umgang mit den musikalischen Mitteln der verschiedenen Epochen erprobt. Der Workshop richtet sich in erster Linie an Lehrer. Er will sowohl neue Impulse für eigene Improvisationen als auch Vorschläge zum Improvisieren im Unterricht geben.

Es soll gezeigt werden, wie bekannte Modelle in verschiedenen Epochenstilen eingesetzt werden: Quintfall, Pachelbel- oder andere Passacagliabässe, Kadenzmodelle, auch "turn-arounds", die es schon in klassischer Musik gab. Dazu kommen Spiele mit Stilmitteln des Impressionismus.
Auch ein Stück kann Grundlage für die Improvisation werden. Zum Beispiel eignen sich die "Children's Songs" von Chick Corea sehr gut dafür, mit Modi und rhythmischen Motiven zu arbeiten.
Außerdem können die Improvisationshefte von Herbert Wiedemann vorgestellt werden mit Vorschlägen, wie man mit solchen Heften (frei) umgehen kann...

In jeweils 30- bis 45-minütigen Einheiten soll ein breites Spektrum von Anwendungen in verschiedenen (klassischen bis modernen) Stilen erprobt werden. Dabei werden Teilnehmerwünsche gerne berücksichtigt. Es wird in verschiedenen Räumen gearbeitet, so dass die Teilnehmer sich Themen auswählen können, die sie besonders interessieren.

Den Workshop leiten Johannes Meyerhöfer und Andreas Eschen. Beide haben nicht nur Improvisationserfahrungen, sondern arbeiten auch als Lehrbeauftragte für "schulpraktisches Klavierspiel" an der UdK. Johannes Meyerhöfer improvisiert regelmäßig in Konzerten über vom Publikum vorgeschlagene Themen. Er ist auch als Stummfilm-Pianist zu hören und war u. a. zweimaliger Stipendiat des Kollegs für Musik und Kunst Montepulciano.


Samstag, 18. Februar, 9:30 Uhr - 13:00 Uhr im Haus am Kleistpark.
Anmeldungen bitte an Andreas Eschen

 



 
Sonntag
2017-02-19
16:00 

Schülerkonzert der Gitarrenklasse von Virginia Yep

Gitarrenschüler und Gitarrenorchester: "Guitar Social Club"

Leitung: Virginia Yep

 

Unterrichtsanfrage für Einzel- und/oder Gruppenunterricht
zur Zeit bitte per E-Mail kontakt@lkms.de